Proben und Analysen - fachkundig durchgeführt


Wie kann man nun feststellen, ob sich in einer RLT-Anlage gesundheitsschädliche Substanzen oder lebende Mikroorganismen eingenistet haben?

Dazu bedarf es zunächst entsprechender Probeentnahmen, für die verschiedene Möglichkeiten und Messinstrumente zur Verfügung stehen. Welche Verfahren im Einzelnen angewendet werden, richtet sich nach dem Auftrag, eventuellen Verdachtsmomenten, der Art der Anlage, den örtlichen Gegebenheiten und diversen anderen Faktoren.

Die Lars Stoll GmbH bietet Ihnen eine Vielzahl von Methoden zur Probeentnahme, die selbstverständlich den Richtlinien der VDI 6022 entsprechen:

  • Abklatschproben
  • Tupferproben
  • Klebefilmproben
  • Staubproben
  • Wasserproben
  • Legionellenuntersuchungen
  • Tauchproben
  • Luftkeimmessungen
  • Partikelmessungen
Abklatschproben
Abklatschproben werden mit Hilfe eines Nährmediums oder Agars entnommen. Es gibt unterschiedliche Arten von Nährmedien – detaillierte Erläuterungen finden Sie unter Nährmedien - den Schädlingenauf der Spur.
Je nachdem, was mit den Abklatschproben untersucht werden soll, kommt das jeweils geeignete Agar zum Einsatz. Dazu verwendet man Schalen, die bereits ein Nährmedium enthalten, und drückt sie gleich nach dem Öffnen etwa 10 Sekunden lang auf die Oberfläche. Anschließend wird die Schale verschlossen und gut abgedichtet.
Tupferproben
Sterile, handelsübliche Tupferstäbchen eignen sich, um Proben von der Oberfläche der Lüftungskanäle zu entnehmen. Im Labor werden die abgetupften Proben auf unterschiedlichen Nährmedien ausgestrichen und kultiviert.
Klebefilmproben
Dazu genügt ein transparenter, handelsüblicher Klebefilm, der auf eine Oberfläche gedrückt wird. Klebefilmproben erlauben eine schnelle, relativ unkomplizierte Analyse sowie erste Aufschlüsse über die Art der Verschmutzung.

Die Auswertung kann unter anderem folgende Partikel und Substanzen ergeben:

  • Bläuepilze
  • Pilze, die Holz angreifen und zerstören
  • ausblühende Salze
  • Ruß
  • Fogging (Ablagerungen von Schwarzstaub)

Bei entsprechender Probe-Qualität können auch schon etwaige Schimmelpilz-Gattungen analysiert werden.
Die Klebefilmprobe gibt alles in allem einen ersten Eindruck über den hygienischen Zustand der Anlage und ist eine gute Orientierungshilfe für weitere Untersuchungsmaßnahmen.

Staubproben
Zur Entnahme von Staubproben beschreibt die VDI 6022 eine Reihe unterschiedlicher Verfahren. Grundsätzlich wird im Raum oder im Lüftungskanal eine festgelegte Staubmenge für die Laboranalyse gesammelt. Im Labor trägt man die Proben in verschiedenen Verdünnungsstufen auf unterschiedliche Nährmedien auf und kultiviert sie. Je nach Art und Wachstum lassen die Kolonien eine Hochrechnung für die gesamte Anlage sowie eine Bestimmung diverser Schimmelpilzarten zu.
Wasserproben/Legionellenuntersuchungen
Bei Anlagen mit Luftbefeuchtern werden alle 14 Tage Wasserproben entnommen, die in sterilen Behältern ans Labor versendet werden. Hier untersucht man die Proben auf Keime und kann darüber hinaus feststellen, ob das Wasser von Legionellen befallen ist.
Tauchproben
Auch dies ist eine bewährte Methode für die Analyse des Befeuchtungswassers. Dazu dienen besondere Behälter, so genannte „Dip Slides“, die in das Wasser getaucht werden und bereits zwei verschiedene Nährmedien enthalten. Dip Slides wurden speziell entwickelt, um Art und Anzahl der im Wasser befindlichen Keime zu bestimmen.
Im Labor werden die Behälter eine Woche lang bebrütet, sodass eine detaillierte Auswertung über das Ausmaß der quantitativen Keime-Verbreitung möglich ist.
Luftkeimmessungen
Für diese Untersuchungsmethode wird ein so genannter Impaktionssammler eingesetzt, ein Spezialgerät, das luftgetragene Einheiten von Schimmelpilzen sammelt. Es nimmt nur eine begrenzte Luftmenge auf, sodass sich etwaige Schimmelpilz-Kolonien gut auf einem Nährmedium auszählen lassen.
Vor allem für die Analyse von Innenräumen wird hauptsächlich das Malzextrakt-Agar als Standard-Nährmedium verwendet - oftmals parallel zum DG18-Agar, damit sich möglichst viele Schimmelpilz-Gattungen aufspüren lassen.
Partikelmessungen
Für diese Methode der Raumluftmessung wird ein Partikelsammler eingesetzt, der aus einer bestimmten Luftmenge die darin befindlichen Partikel ansaugt. Von hier aus werden die Bestandteile an einen Objektträger weitergegeben und bleiben an dessen spezieller Beschichtung haften. Neben lebenden Schimmelpilz-Sporen finden sich unter den Partikeln auch abgestorbene Sporen und andere Substanzen wie z. B. Staubpartikel, Fasern und Ähnliches.

Neben der fachkundigen Entnahme aller Proben umfasst das Leistungsangebot der Lars Stoll GmbH auch die exakte Analyse.

Im Einzelnen bieten wir Ihnen folgende Laborleistungen:

  • Abklatschproben-Analyse
  • Tupferproben-Analyse
  • Klebefilmproben-Analyse
  • Staubproben-Analyse
  • Wasserproben-Analyse
  • Legionellen-Analyse
  • Tauchproben-Analyse
  • Luftkeim-Analyse
  • Partikel-Analyse
 
 

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